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Aigues Mortes,
am Rande der Camargue, im Languedoc-Roussillion stößt der Betrachter auf eine massive Festungsanlage, die
trutziger nicht sein könnte. Man bedenke dabei, dass im 13. Jahrhundert die Festung noch direkt am Meer gelegen hat. Sie wurde von König Louis IX erbaut. Von hier nahm er seine größten Feldzüge in
Angriff, was dem kleinen Ort eine gewisse Berühmtheit als Stadt der Kreuzzüge zutrug. Man nannte ihn übrigens auch Ludwig den Heiligen!
Tragisch war, dass sich das Meer relativ zügig von dannen machte und sich die Einwohner mehr und mehr zum
Weinbau und zu den Salinen hinzogen, um andere Einnahmequellen zu haben.
Gerade durch das Salz der Camargue wurde Aigues Mortes aber wieder berühmt und ist es auch heute noch. Früher
galt Salz als das Mittel zur Konservierung und war dementsprechend begehrt.
Es ist schon seltsam solche Gegensätze in unmittelbarer Nähe betrachten zu dürfen, Hier die vollständig
erhaltene Festungsstadt, gleich daneben die riesigen Salinen und zwischendrin die Flamingos, die den lieben langen Tag nichts anderes zu tun haben, als sich ihre rosa Farbgebung durch Aufnahme von
entsprechenden Krebsen zu ermächtigen.
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Die Stadtmauern von Aigues Mortes wurden übrigens aus den Steinen von Beauciere und Le Baux hergestellt. Zu Le
Baux kommen wir in einem weiteren Teil des Reiseberichtes, den Ort haben wir uns natürlich auch angesehen.
Man kann übrigens nicht nur durch den urgemütliche Ort schreiten, nein, auch ein kompletter Rundgang auf der
Stadtmauer ist gegen geringes Entgelt möglich. Eigentlich schon ein Muss, wir haben es auf jeden Fall genossen! Planen sie etwas Zeit dafür ein, es sind immerhin 1,6 km!
Kurz vor unserem Besuch des Ortes wurden dort noch traditionelle Stierkämpfe ausgetragen, man sah noch die
aufgebauten Tribünen.
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Doch, begehen wir diesen Ort erstmal durch einen der Toreingänge auf der Ostseite.
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Sofort fallen dem Betrachter die vielen kleinen Häuser, Läden und Bistros auf....
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Wie überall in der Gegend wird man auch hier allenthalben an die Templer erinnert.
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In einer der zahllosen kleinen Strassen entdeckten wir einen ganz besonderen Laden, der selbstgemachte Schokoladenartikel
anbietet. Dieser Laden gehört zu einer Kette, die auch auf das äussere Erscheinungsbild größten Wert legt und ihre Läden dem entsprechend ausstaffiert hat. Eine wahre Augenweide.
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Wir schritten weiter durch den Ort, bis wir auf die Kirche von Aigues Mortes trafen und diese besichtigten. Das Besondere
daran ist das rötliche Licht und die ausgefallenen Mosaikfenster, die so anders sind, als andere Kirchenfenster. Doch schauen sie selbst.
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Die große Basilika mit der mächtigen Orgel über dem Eingangsportal der Kirche.
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Claude Viallat hat diese modernen Fenster entworfen, die das Innere der Kirche
Notre Dame des Sablons zu jeder Tageszeiot in ein anderes Licht taucht, wie man an den Bildern deutlich sehen kann.
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Wir schritten weiter über den Marktplatz, an dem wir zu Mittag aßen, zur Stadtmauer.
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Wie man sieht, lockerte sich das Wetter doch einigermaßen auf, am nächsten Tag war sogar super Wetter, deshalb noch ein
paar Nachtragsbilder von Aigues Mortes, der Stadtmauer und des Hafens.
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Der Ort ist mittlerweile auch weit über die Stadtmauern hinaus gewachsen, für Touristen bietet dies den Vorteil, dort
verschiedene Einkaufsmärkte vorzufinden.
Einen Nachtrag habe ich noch. Selbst in diesem Ort gibt es ein Restaurant, welches sich “Le Sauniere” nennt. Wir erinnern
uns an Rennes le Chateau...
Und hier gehts zur mehrsprachigen Website von Aigues Mortes.
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