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Der Pont du Gard
Der Pont du Gard ist das älteste noch erhaltene Aquädukt der Antike. Monumental türmt es sich 49 Meter hoch vor
dem Betrachter auf. Das 275m lange Aquädukt wurde im ersten Jahrhundert n.Chr. von den Römern über den Fluß Gardon erbaut, um damit Nimes über eine Strecke von 50 km von Uzes aus mit Wasser versorgen zu
können. Bemerkenswert sind zwei Merkmale der damaligen Bauart. Ein Gefälle von gerade einmal 25cm pro Kilometer wurde strickt eingehalten. Zudem nutzte man eine Art Beton und hatte so die Möglichkeit die
Rinnen zu gießen. Übrigens eine Technik, die weit mehr als 1000 Jahre in Vergessenheit geriet. Bauherr war der spätere Schwiegersohn Augustus, Marcus Vipsanius Agrippa. Durch die komplette Abdeckung des
Kanales waren die Wartungsarbeiten schwierig. Dies führte übrigens zu einer immensen Verkalkung, Calgon gabs da noch nicht. Der Pont du Gard ist mittlerweile eines der Weltkulturerben der UNESCO.
Wir beschritten den Weg von süden her.
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Erbaut wurde er in 3 Arkadenreihen, die jeweils 21,87 m, 19,5 m und 7,4 m hoch sind.
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